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Was Ihr Legacy-System wirklich kostet

Jedes Unternehmen hat sie: Systeme, die seit Jahren, manchmal seit Jahrzehnten, laufen und deren Kosten still und leise steigen. Lizenzgebühren, Fachberater, Wartungsverträge. Und ein IT-Team, das mehr mit Betrieb als mit Zukunft beschäftigt ist. SAP BW ist das bekannteste Beispiel. Wer heute noch auf eine SAP BW Migration verzichtet, zahlt dafür – in Form von steigenden Kosten, wachsender Abhängigkeit und verpassten Chancen.

Die Frage ist nicht ob, sondern wann. Und ob die Alternative endlich erschwinglich genug ist, um den Schritt zu wagen.
Bis jetzt lautete die ehrliche Antwort: nicht wirklich.

Die versteckten Kosten des Stillstands

Schauen wir uns die Zahlen konkret an. Ein mittelständisches Unternehmen, das SAP BW einsetzt, trägt typischerweise folgende Kostenpositionen:

  • SAP-Lizenzen: oft im sechsstelligen Bereich pro Jahr, zuzüglich Wartungsgebühren
  • Fachberater: SAP-BW-Expertise ist rar, und rares Wissen ist teuer
  • Infrastruktur: On-Premise-Hardware oder Cloud-Hosting für eine Plattform, die mit der modernen Cloud-Ökonomie nicht Schritt halten kann
  • Upgrade-Druck: Der Mainstream-Support für SAP BW 7.5 endet 2027. Danach bleibt die Wahl: teurer erweiterter Support oder ein kostspieliges Upgrade auf BW/4HANA

All das ist für alle, die solche Umgebungen betreiben, keine Neuigkeit. Was häufig unterschätzt wird: wie attraktiv die Alternative inzwischen geworden ist und was sie tatsächlich kostet.

Was Microsoft Fabric verändert

Microsoft Fabric ist eine moderne, einheitliche Datenplattform, die Data Engineering, Analytik und Berichterstellung in einer einzigen Umgebung zusammenführt. Für Unternehmen, die heute noch SAP BW einsetzen, sind die potenziellen Einsparungen erheblich:

Lizenzierung: Fabric basiert auf einem nutzungsabhängigen SaaS-Modell. Die jährlichen Kosten liegen für viele Unternehmen deutlich unter dem, was sie allein für SAP-BW-Lizenzen zahlen. Das ist je nach Nutzung und Umfang oft 40 bis 60 % weniger.

Personal: Fabric ist tief in das Microsoft-Ökosystem integriert und arbeitet nahtlos mit Power BI zusammen. Das bedeutet: Ihre vorhandenen Analysten und Entwickler können sofort produktiv arbeiten ohne auf einen kleinen Kreis hochspezialisierter SAP-BW-Experten angewiesen zu sein. Self-Service-Funktionen ermöglichen es Fachanwendern zudem, Berichte selbst zu erstellen und anzupassen, ohne jedes Mal ein IT-Ticket aufzumachen.

Infrastruktur: Entfällt vollständig. Fabric ist Cloud-nativ und serverlos. Keine Hardware zu verwalten, keine Upgrade-Zyklen zu planen.

Geschwindigkeit: Neue Datenquellen lassen sich in Tagen statt in Monaten integrieren. Die SAP-BW-„Black Box“, mit ihrer ABAP-Extraktionslogik und aufwendigen Änderungsprozessen, wird durch transparente, flexible Datenpipelines ersetzt, die Ihr Team eigenständig steuert und weiterentwickelt.

Alles zusammengerechnet kann der Wechsel von SAP BW zu Microsoft Fabric für ein typisches mittelständisches Unternehmen jährliche Einsparungen von 200.000 bis 500.000 Euro bedeuten. Abhängig von Größe und Komplexität der bestehenden Umgebung. Die Amortisationszeit einer gut geplanten Migration? Häufig unter zwei Jahren.

Warum dann noch nicht alle migriert haben

Weil Migration schwierig ist. Oder genauer: war.

Eine klassische Migration von SAP BW zu Fabric bedeutet, Tausende von Objekten zu extrahieren, zuzuordnen und neu aufzubauen – InfoObjects, Queries, Transformationen, Datenflüsse. Manuell durchgeführt ist das ein gewaltiges Vorhaben: jahrelange Projektlaufzeiten, große Teams, erhebliche Umsetzungsrisiken. Ein Business Case, der auf dem Papier überzeugt, aber CFOs in der Praxis regelmäßig ins Zögern bringt.

Das ist das Migrationsparadoxon: Die Einsparungen sind offensichtlich, aber Aufwand und Risiko haben den Weg dorthin bislang kaum attraktiver gemacht als das Verweilen im Status quo.

Genau dieses Problem löst die AI Migration Bridge

Die AI Migration Bridge ist Macaws Antwort auf das Migrationsparadoxon. Statt manueller, objektweiser Migration analysieren und rekonstruieren KI-Agenten die bestehende Legacy-Umgebung automatisch auf der modernen Zielplattform, und das in einem Bruchteil der Zeit und zu einem Bruchteil der Kosten.

Der Prozess gliedert sich in fünf Phasen: Analysieren, Abbilden, Rekonstruieren, Validieren und Bereitstellen – mit menschlicher Kontrolle an jedem kritischen Checkpoint. Das Ergebnis ist eine Migration, die schneller, planbarer und deutlich risikoärmer ist als herkömmliche Ansätze.

Was früher wirtschaftlich kaum zu rechtfertigen war, wird damit klar kalkulierbar: Die Migrationskosten sinken erheblich, der Zeitrahmen schrumpft von Jahren auf Monate und die langfristigen Einsparungen bleiben genauso überzeugend wie eh und je.

Die Zahlen stimmen endlich.

Und SAP BW ist nur der Anfang

SAP BW ist das bekannteste Beispiel und angesichts des Support-Endes 2027 auch das drängendste. Aber es ist bei weitem nicht die einzige Legacy-Umgebung, auf die diese Logik zutrifft.

Die KI-Agenten hinter der AI Migration Bridge lassen sich auf nahezu jeder veralteten Datenplattform einsetzen: TimeXtender, Cognos, Business Objects, ältere SQL-basierte Data Warehouses, maßgeschneiderte Reporting-Umgebungen, die nur noch zwei Personen im Unternehmen wirklich durchschauen. Das Grundprinzip bleibt dasselbe: KI-gestützte Migration macht Modernisierungsprojekte wirtschaftlich realisierbar, die bislang als zu teuer oder zu riskant galten.

Das ist die größere Chance. Es geht nicht nur um SAP BW. Es geht darum, endlich Ja zu sagen zu Projekten, die seit Jahren in der Schublade liegen.

Was kostet Sie Ihr Altsystem wirklich?

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Die entscheidende Frage

Was kostet Ihre aktuelle Legacy-Umgebung wirklich?

Was kostet Ihre aktuelle Legacy-Umgebung wirklich: in Lizenzen, Personal, Infrastruktur und entgangenen Möglichkeiten? Und welchen Wert hätte es, sie durch eine Lösung zu ersetzen, die schneller, günstiger und konsequent auf das KI-Zeitalter ausgerichtet ist?

Für die meisten Unternehmen ist die Antwort eine Zahl, die sich kaum ignorieren lässt. Und zum ersten Mal gibt es einen realistischen Weg, genau diese Zahl zu ermitteln.

Möchten Sie berechnen, wie viel Ihr Unternehmen durch eine Migration einsparen könnte? Lassen Sie uns gemeinsam rechnen.